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AmyLee
Katzenpolster

Stimmung:


Anmeldedatum: 14.01.2008
Alter: 25
Zuletzt im Forum: 06.09.2010
Beiträge: 785
Wohnort: Bez. Baden
Katzen:
 (2) |
FORL
Ich muss jetzt mal ein bisserl sudern...
Wie einige von euch wissen, hat Chelsea Zahnprobleme - vor 1,5 Jahren hieß es noch, es sei nur Zahnstein. Ich hab ihr Schüssler Salze gegeben und rohes Fleisch, damit sie viel zu kauen hat. Dann bin ich ja umgezogen und somit auch den TA gewechselt.
Als die TÄ Chelsea das erste Mal gesehen hat, hat sie geseufzt und gemeint: "Da werden wir bald was machen müssen." Ich bin ja mittlerweile Dauergast in der Tierklinik, weil beide Miezen (Sydney immer noch) chiropraktisch eingerichtet werden mussten. So alle vier bis sechs Wochen bin ich seit...ich denke...Oktober dort. Beim letzten Mal (vor Weihnachten) hat die TÄ dann gesagt, dass sie sich die Zähne nun endlich genauer ansehen will. Dazu muss ich sie aber schon am VM bringen und den Tag über dort lassen. Wir haben uns darauf geeinigt, dass wir das in den Semesterferien machen werden, weil ich da ohnehin mit Sydney wieder zum Einrichten kommen muss.
Nun, heute war der große Tag - ich hab sie hin gebracht und zum ersten Mal wurde mir meine Katze weggenommen...ich hab sie einfach dort lassen müssen - das war sehr schlimm für mich. Ich war den ganzen Tag über nervös, hab mich gefragt ob alles gut geht, ob sie die Narkose verträgt, wie Sydney dann reagieren wird, wenn ich Chelsea wieder nach Hause bringe... Ach es war so furchtbar!
Um 18 Uhr durfte ich sie endlich abholen!
Ihr wurden heute zwei Zähne gezogen - und die Diagnose ist FORL!
Ich hab jetzt ein bisserl gegoogelt und gesehen, dass es wohl viele Katzen gibt, die das haben - aber erst ab 5 Jahren aufwärts...und sie ist noch nicht mal drei Jahre alt.
Geschockt hat mich, dass es eine Krankheit ist, die man nicht aufhalten kann. Früher oder später müssen wohl alle Zähne dran glauben...
Irgendwie bin ich zwar erleichtert, weil ich jetzt endlich weiß was es ist, aber trotzdem bin ich voll durch den Wind...
Und ich bin wütend...oder traurig - weil ich das Gefühl hab, dass ständig irgendwas ist. Ich mein, ich weiß schon, dass es viele Katzenhalter gibt, die viel schlimmeres mit ihren Miezen durchmachen müssen! Aber dennoch... Angefangen von unserem super-tollen Kastra-Erlebnis (da gibts eh nen Thread dazu) über die Pinkeleien und Wirbelverschiebungen (im Pinkelthread) bis hin zu FORL...
Ich glaub, ich muss das jetzt mal sacken lassen - vielleicht seh ich die Welt morgen schon anders. _________________

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#1
02.02.2010, 22:17 |
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Mystique
Cat-a-holic

Stimmung:


Anmeldedatum: 18.01.2008
Alter: 28
Zuletzt im Forum: 07.09.2010
Beiträge: 2297
Wohnort: Deutschland, Gelsenkirchen, NRW
Katzen:
 (2) |
Du Arme, ich kann mir in etwa vorstellen, wie es Dir ergangen sein muss!
Der Kater meiner Eltern hat auch FORL, er kommt damit ganz gut zurecht.
Er hat nur noch seine Eckzähne und muss alle 4 Wochen ein Cortison-Depot gespritzt bekommen, da er sonst schlimme Schmerzen bekommt.
Das mit dem Cortison ist leider nötig, da die Erkrankung erst recht spät erkannt wurde.
Wir waren damit vor einigen Jahren in einer Tierklinik, und dort haben sie sich geweigert, ihn zu behandeln, da er vor Panik geschrien und sich gewehrt hat (verstehe ich gar nicht, es sind doch "nur" 3 Sprechstundenhilfen mit Lederhandschuhen auf ihn los um ihn festzuhalten )!
Als ich mit meiner Freundin (die TÄ ist) darüber sprach, sagte sie sofort, ich solle ihn in die Praxis bringen, sie würde ihn dann halt in Narkose untersuchen. So einfach ist das!
Das Fressen ist überhaupt kein Problem, er frisst damit sogar Trockenfutter. _________________ Liebe Grüße, Kristina mit

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#9
05.02.2010, 10:50 |
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